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Mittwoch, 8. November 2017

Rezension: Seelenkinder


Rezension:

Seelenkinder


Titel: Seelenkinder
Autor: Sarah Hilary
Seiten: 480
Sprache: Deutsch
Verlag: btb
Art: Thriller
Preis: 9,99€
ISBN:  978-3442748082

Inhalt:

Ein grauenvoller Fund: Im Garten seines Hauses in einer Londoner Neubausiedlung entdeckt Familienvater Terry Doyle einen alten Bunker – und darin, dreieinhalb Meter tief in der Dunkelheit, zwei Kinderleichen. Für das Team um Detective Marnie Rome türmen sich die Fragen auf: Wer waren die Kinder? Warum wurden sie nie als vermisst gemeldet? Welche Rolle spielt Clancy, der verhaltensauffällige Ziehsohn von Terry? Die Begegnung mit Clancy ist für Marnie wie eine Falltür in die Vergangenheit – er erinnert sie an ihren Adoptivbruder Stephen, den Mörder ihrer Eltern. Und als Clancy plötzlich mit Terrys leiblichen Kindern verschwunden ist, ahnt Marnie: Jetzt zählt jede Sekunde.

Meine Meinung:

Die Entdeckung der beiden stark verwesten Kinderleichen ist ein grausiges Bild - auch für den Leser. Der Drang die Hintergründe zu erfahren, ist allmächtig. Die Ermittler, allen voran Marnie und Nash versuchen jede noch so kleine Spur zu verfolgen und kommen nur langsam voran. Sie decken immer wieder neue kleine Puzzleteile auf, so dass die Geschichte von vorne bis hinten spannend bleibt. Vor allem das Finale und die vollkommene Aufklärung, lassen den Leser ganz sicher nicht locker.

Auch die eingestreuten Wechsel der Perspektiven und einige Rückblenden, bleiben für den Leser zunächst rätselhaft und steigern die Spannung. Es kristallisiert sich jedoch schnell heraus, in welche Richtung die Geschichte sich entwickeln wird. Und trotzdem wartet dieser Thriller immer wieder mit Unvorhergesehenem und Überraschungen auf. Es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Insgesamt handelt es sich um eine relativ komplexe Geschichte, der man dennoch sehr gut folgen kann.

Die Charaktere, allen voran auch die Ermittlerin Marnie, ist hervorragend gezeichnet. Sie muss neben dem Fall auch Teile ihrer eigenen Vergangenheit verarbeiten. So ergeben sich einige Verbindungen zum Tod der beiden Kinder, die ihr zu schaffen machen. Auch die weiteren Charaktere, die besondere Rollen spielen, sind sehr intensiv beschrieben. Als Leser lernt man sie alle sehr genau - auch in die emotionalen Tiefen - kennen, was diesen Thriller ebenfalls auszeichnet.

Sarah Hilary schreibt sehr spannend, leicht verständlich und mit einigen Bildern, die man auch mal zweimal lesen kann. Ihr gelingt es dabei, die psychologischen und emotionalen Effekte der Charaktere besonders stark herauszuarbeiten.

Ich gehe dem Buch: 5 Sterne

Rezension: Der Weihnachtswald


Rezension:

Der Weihnachtswald

Über das Buch:

Titel: Der Weihnachtswald
Autor: Angelika Schwarzhuber
Seiten: 416
Sprache: Deutsch
Verlag: blanvalet
Art: Roman
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3734101366

Inhalt:

Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ...

Meine Meinung:

Eva, eine erfolgreiche Anwältin, besucht wie jedes Jahr zum Weihnachtsfest ihre Großmutter, bei der sie aufgewachsen ist. Doch Eva hat für den Weihnachtskitsch und die Tatsache, dass ihre Oma auch noch ein Waisenkind zum Heiligen Abend eingeladen hat, wenig Verständnis. Sie will so schnell wie möglich zurück in ihre Penthouse-Wohnung, um Zeit und Ruhe zum Arbeiten zu haben.

Doch das Schicksal hat andere Pläne und so landet Eva zusammen mit ihrer ersten Liebe Philipp und Waisenkind Antonie nach einem schweren Sturm im Weihnachtswald in der Vergangenheit ihrer Großmutter…

Eva macht ein einem nicht leicht, sie zu mögen. Sie ist eine ehrgeizige Karrierefrau und bringt wenig Wärme mit. Dafür sind alle anderen Charaktere (ihre Großmutter und deren Freundin, Philipp und Antonie) sehr sympathisch und man hofft für sie alle, dass Eva die Kurve noch bekommt. Nach und nach erfährt man, wieso sie selbst so kühl ist und alles und jeden auf Abstand hält. Mit dem Verständnis wächst auch die Zuneigung zur Figur.

Die Zeitreise hat mich positiv überrascht, denn ich habe nicht nur einiges über das Leben Anfang der 1930er-Jahre erfahren, ich war auch von der intensiven Recherche der Autorin beeindruckt. Sie beschreibt jedes Detail so liebevoll, dass man beim Lesen das Gefühl hat, den Winter in genau diesem Haus dabei zu sein. Keine 100 Jahre her und doch war es damals ein so anderes Leben. In diese Zeit einzutauchen war, gepaart mit der spannend erzählten Geschichte, eine tolle Einstimmung auf das kommende Weihnachtsfest!

Ich gebe dem Buch: 5 Sterne



Rezension: Schläfst du noch?

Rezension:

Schläfst du noch?

Über das Buch:

Titel: Schläfst du noch?
Autor: Kathleen Barber
Seiten: 416
Sprache: Deutsch
Verlag: Heyne
Art: Roman
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3453422087

Inhalt:

Seit 10 Jahren flieht Josie schon vor ihrer Vergangenheit. Und das aus gutem Grund. In New York ist es ihr endlich gelungen, gemeinsam mit ihrem Freund Caleb Fuß zu fassen und eine Existenz zu gründen. Doch dann taucht eine neugierige Journalistin auf. Sie will um jeden Preis die Geschichte um Josies ermordeten Vater wiederaufrollen. Mit ihrem Podcast bringt sie nicht nur Josies Erinnerungen ans Tageslicht, sondern bedroht auch gleichzeitig ihre heile Welt …

Meine Meinung:


10 Jahre hat sich Josie vor ihrer Vergangenheit versteckt und lebt ein solides Leben. Doch plötzlich wird ihre Vergangenheit durch einen Podcast gelüftet und Josie muss sich den Erinnerungen stellen. 'Schläfst du noch?' könnte man durch das geheimnisvolle Cover für einen Thriller halten, auch der Klappentext lässt etwas in die Richtung vermuten. Das Buch ist jedoch als Roman deklariert und genau das bekommt man hier auch - einen Roman, der in Richtung Familiendrama geht.
Stück für Stück erfahren wir die Geschichte der Familie, welche besonders tragisch zu sein scheint. Dass nun eine Enthüllungsjournalistin den Fall erneut aufrollt, reißt bei allen Beteiligten alte Wunden auf. Besonders tragisch empfand ich die Entfremdung der Geschwister, die sich einst so nahe standen. Die Charaktere der Geschichte waren sehr gut gezeichnet, auch wenn gerade die Schwestern wirklich keine einfachen Personen sind. Im Gegenteil, beide sind äußerst sensibel und benehmen sich sehr unvorhersehbar. Die Story befasst sich nicht nur mit der Frage, wer den Familienvater denn nun tatsächlich umgebracht hat, sondern zeichnet außerdem auch das Leben der Familie, die seit Jahren unter den Begebenheiten leidet.
Die Geschichte wird zwischendurch immer wieder durch die Podcast Folgen aufgelockert, die sehr interessant gestaltet sind und ein wenig an 'Making A Murderer' erinnern. Nach und nach wird die Geschichte aufgelöst und man bekommt vor allem durch die Rückblicke vieles an Informationen, die man zusammensetzen kann. Man könnte sagen, dass die Geschichte relativ vorhersehbar ist, jedoch war ich durch die Story selbst und die fesselnden Charaktere so in der Geschichte versunken, dass es mir nichts ausmachte.
'Schläfst du noch?' ist ein gelungenes Buch, das vor allem dadurch besticht, dass es nicht um die reine Falllösung geht. Vielmehr ist es der Mix aus Fallaufklärung und der Darstellung der Familie, die mich so gefesselt hat.

Ich gebe dem Buch: 4 Sterne


Rezension: Engelsschuld

Rezension:

Engelsschuld

Über das Buch:

Titel: Engelsschuld
Autor: Emelie Schnepp
Seiten: 448
Sprache: Deutsch
Verlag: Blanvalent
Art: Thriller
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3734104695

Inhalt:

Grausame Morde erschüttern die schwedische Stadt Norrköping. Dreimal wird der Sanitäter Philip Engström zu den Tatorten gerufen, dreimal kann er nichts mehr für die entsetzlich entstellten Opfer tun. Er erkennt, dass er den Ermordeten schon einmal begegnet ist — und er selbst das nächste Opfer sein könnte. Doch eine schwere Schuld in seiner Vergangenheit lässt ihn schweigen. Staatsanwältin Jana Berzelius nimmt sich des Falls an. Erst spät merkt sie, dass Privates und Berufliches in dieser Mordserie eng miteinander verknüpft sind. Denn Jana hat ihre ganz eigene Rechnung mit dem Mörder offen.

Meine Meinung:


Die Staatsanwältin Jana Berzelius ist mit Abstand die interessanteste Figur im Buch. Sie ist eine Anti-Heldin mit einer schwieriger Vergangenheit als Killerin, die z. B. im Laufe der Geschichte „mal eben so“ drei Menschen erschießt. Obwohl es sich dabei um Abschaum der Gesellschaft gehandelt hat, musste ich doch etwas schlucken. Auch ihr Verhältnis zu dem Verbrecher Danilo Peña spielt erneut eine Rolle, als er sie nach seiner Flucht zwingt, ihm Unterschlupf zu gewähren und ihm zu helfen. Beide teilen eine gemeinsame Vergangenheit.
Die andere Figuren, wie z. B. die Ermittler Mia und Hendrik, bleiben dagegen etwas blass. Lediglich der tablettensüchtige Notfall-Sanitäter Philip erfährt gibt Rätsel auf.
Insgesamt wird die Handlung aber von der Protagonistin Jana dominiert – sie ist einfach eine sehr facettenreiche Figur mit vielen Geheimnissen.

Die Autorin Emelie Schepp legt im Laufe der Geschichte viele falsche Fährten. Hat man gerade eine Figur im Verdacht, wird dies kurz darauf durch eine noch verdächtigere Person zunichte gemacht. Tatsächlich ahnt man die Auflösung wirklich erst deutlich gegen Ende des Romans, insbesondere die Zusammenhänge werden erst spät erklärt.
Diese Verdächtigungen erhalten immer wieder Nährboden durch geschickt eingestreute Tagebucheinträge, von denen der Leser nie weiß, wem sie zuzuordnen sind. Spät erst erfährt man die Auflösung.
Viele Handlungsstränge verwirren im positiven Sinne und werden am Ende geschickt zusammengeführt. Auch die Verbindung der einzelnen Figuren, die anfangs unabhängig von einander zu sein scheinen, wird schließlich gut aufgelöst und überrascht.

Ich gebe dem Buch: 5 Sterne


Rezension: Das Böse vergisst nicht


Rezension:

Das Böse vergisst nicht

Über das Buch:

Titel: Das Böse vergisst nicht
Autor: Roberto Costantini
Seiten: 448
Sprache: Deutsch
Verlag: C.Bertelsmann
Art: Thriller
Preis: 19,99€
ISBN: 978-3570102572

Inhalt:

Sommer 2011: Während in Libyen Bürgerkrieg herrscht, treffen sich in Rom auf einem Luxusschiff internationale Wirtschaftsbosse zu Geheimverhandlungen über den Mittleren Osten. Am nächsten Tag werden eine junge Hostess, die auf dem Schiff arbeitete, und ihre kleine Tochter ermordet aufgefunden. Commissario Balistreri, desillusionierter Chef der Mordkommission, trifft bei den Ermittlungen bald auf alte Bekannte aus seiner libyschen Kindheit, die er in den letzten Winkel seines Bewusstseins verdammt hatte. Durch die Ermittlungen wird er gezwungen, in das von Bomben zerstörte Libyen zurückzukehren und seinem früheren Ich und einer unerträglichen Wahrheiten ins Auge zu sehen ...

Meine Meinung:

Das Buch beginnt mit Linda Nardi, der engagierten Journalistin. Sie berichtet über den Krieg in Libyen und Krankenhäuser in Kenia. Und gerade in Kenia kommt sie einer Verwicklung der Vatikanbank in unlautere Geschäfte auf die Schliche. Durch gute Kontakte kommt sie zu einer Einladung zu einem Empfang auf einer großen Yacht. Dort trifft sie auch eine junge Frau mit ihrer Tochter, die den Kontakt zu ihr sucht und ein Treffen vereinbaren will. Am nächsten Tag sind die junge Frau und deren Tochter tot – angeblich hat die Mutter erst ihre Tochter erschossen, danach sich selbst.

Aber an der Sache ist was faul, das ahnt Balistreri sofort. Als er sich die Passagierliste des Schiffs anschaut ist er sich sicher: Senatore Busi war an Bord, mit Monsignore Don Eugenio Pizza, einem Unbekannten und Salvatore Belistreri, Micheles Vater. Und plötzlich sind Belisteris Jugenderinnerungen aus Libyen präsent und er ahnt, dass all das, was gerade geschieht mit der Vergangenheit zu tun hat.

DASBÖSE VERGISST NICHT ist ein gelungener Abschluss der Trilogie, spannend und fesseönd. Hätte ich die Zeit gehabt, ich hätte das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Ich hoffe, dass wir noch mehr von Schriftsteller Roberto Costantini zu lesen bekommen.

Ich gebe dem Buch: 4 Sterne


Rezension: London Stalker


Rezension:

London Stalker

Über das Buch:

Titel: London Stalker
Autor: Oliver Harris
Seiten: 368
Sprache: Deutsch
Verlag: Blessing
Art: Romman
Preis: 19,99€
ISBN: 978-3896675606

Inhalt:

Detective Nick Belsey ist vom Dienst suspendiert, hat eine Anklage am Hals und haust im verlassenen Polizeirevier von Hampstead. Amber Knight ist Londons größtes It-Girl und lebt das glamouröse Leben eines Pop- und Filmstars. Als eines Tages eine ältere Frau bei Belsey anklopft und ihn bittet, ihren Sohn aufzuspüren, der seit Tagen verschwunden ist, findet Belsey Hinweise darauf, dass er Amber Knight gestalkt hat. Belsey schmuggelt sich als Security-Mann in Amber Knights Leben ein und gerät, als eine Bekannte von Amber tot aufgefunden wird, selbst unter Mordverdacht. Während er versucht, seinen eigenen Hals zu retten sowie den wahren Täter und den Vermissten zu finden, stößt Belsey hinter Reichtum, Glanz und Glamour auf Verzweiflung, Obsession und eine mysteriöse Organisation, die davon zu profitieren scheint.

Meine Meinung:

Stimmung. Stimmung. Kann man bei diesem Cover etwas anderes Denken als wie total super es ist? Dieses Blau und die Brücke. Einfach toll. Es hat etwas Kaltes, einsames. Geheimnisvoll und bedrohlich zugleich. Ein tolles Bild.

Detective Nick Belsey ist vom Dienst suspendiert, hat eine Anklage am Hals und haust im verlassenen Polizeirevier von Hampstead. Amber Knight ist Londons größtes It-Girl und lebt das glamouröse Leben eines Pop- und Filmstars. Als eines Tages eine ältere Frau bei Belsey anklopft und ihn bittet, ihren Sohn aufzuspüren, der seit Tagen verschwunden ist, findet Belsey Hinweise darauf, dass er Amber Knight gestalkt hat. Belsey schmuggelt sich als Security-Mann in Amber Knights Leben ein und gerät, als eine Bekannte von Amber tot aufgefunden wird, selbst unter Mordverdacht. Während er versucht, seinen eigenen Hals zu retten sowie den wahren Täter und den Vermissten zu finden, stößt Belsey hinter Reichtum, Glanz und Glamour auf Verzweiflung, Obsession und eine mysteriöse Organisation, die davon zu profitieren scheint.

Wann ich mal einen Obdachlosen Dedektiv als Hautpprota hatte, kann ich nicht sagen. Ich glaube noch nie. Klar meistens nagten sie am Hungertuch, waren aber Inhaber einer zumindest kleinen Bruchbude. Nick ist da anders. Er hat einfach das leer stehende Polizeirevier gekapert. Tja man muss sich eben zu helfen wissen. Mir jedenfalls machte das, in Zusammenhang mit seinem durchaus unkonventionellen Charakter, einfach viel Spaß beim Lesen. Besonders toll finde ich auch, das er die Polizei nicht als unfähig hinstellt sondern wichtige Infos wirklich an die richtige Stelle weiterreicht. Das macht ihn auch in meinen Augen glaubwürdiger.

Anders. Ich denke so kann man das am besten beschreiben. Deshalb aber wirklich nicht schlecht . Ich brauchte einfach ein paar Seiten um mich hineinzufinden und ihn dann zu lieben. Denn er passt einfach zu Hauptperson Nick. Kaltschnäuzig, oft am Grad zur Illegalen Informationsbeschaffung.
Der Spannungsbogen war durchgehend gut, auch wenn mir das richtige Herzflattern fehlte. Ein paar Spitzen nach oben wären toll gewesen.

Ein Roman der schon durch den Prota ungewöhnlich ist, aber deswegen vielleicht sogar ein muss. Man hat einfach mal eine erfrischende Idee, überraschende Wendungen und Nick auch mal gerne auf Messers schneide. An den Stil des Autoren muss man sich gewöhnen und wird mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack treffen. Alle die sich davon aber nicht » abschrecken« lassen, dürfen sich auf tolle Unterhaltung freuen.

Ich gebe dem Buch:5 Sterne

Freitag, 29. September 2017

Rezension: Drone


Rezension:

Drone

Titel: Drone
Autor: Bart-Jan Kazemier
Seiten: 512
Sprache: Deutsch
Verlag: Penguin
Art: Thriller
Preis: 10,00€
ISBN: 978-3328101024

Inhalt:

Als Eliot Koler eine verschlüsselte Nachricht erhält, ist alles wieder da – das afghanische Dorf, die Explosion, die vielen Toten. Die Informationen, über die seine ehemalige Kollegin Miriam Veltman verfügt, sind brisant. Und endlich hat Eliot die Chance, die Wahrheit über den Einsatz zu erfahren. Aber noch bevor er Miriam treffen kann, ist sie tot. Denn die beiden stehen längst im Visier des Geheimdienstes und einer mächtigen Gegnerin in den höchsten Rängen der Politik. Doch Miriam hat ihm eine letzte Spur hinterlassen. Sie führt zu einer IT-Expertin, die im Nahen Osten verschollen ist. Nur sie kann entschlüsseln, was damals wirklich geschah …

Meine Meinung:

Das Cover fande ich erst etwas komisch da der Mann in der Wüste steht.
Mit dem Wolken in der Wüste ist es auch etwas komisch, aber da es das Cover etwas düsterer macht passt es dann doch sehr gut für einen Thriller.
Die Schrift vom Titel passt ebenfalls perfekt, das finde ich voll schön. :)

Die Geschichte war eine gute Idee, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen und es hat mich etwas gelangweilt. Es konnte mich einfach nicht richtig überzeugen und in seinen Bann ziehen.
Für die vielen Seiten ist mir zu wenig vorgekommen, da es sehr langsam voran ging,

Die Spannung war etwas schleppend und nicht immer vorhanden. Da hätte ich mir für einen Thriller noch etwas mehr gewünscht.

Die Charaktere waren sehr schön beschrieben und sympathisch sodass man sich gut ihn sie hineinversetzen konnte.

Der Schriebstyle war nicht azusgefallenes ungewöhnliches, jedoch auch nicht schlecht.

Ich gehe dem Buch: 2 Sterne